Beide Lösungen sind Vollkeramik — aber sie bedecken unterschiedlich viel Zahn und eignen sich für andere Situationen. Diese Matrix zeigt, wann welche.
Ein Veneer ist eine 0,3–0,7 mm dünne Keramikschale, die nur die Vorderseite des Zahns bedeckt. Eine Krone umschließt den gesamten Zahn — der Zahn wird 1,5–2 mm rundherum beschliffen.
Faustregel: So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Wann immer Veneers ausreichen, bleibt mehr gesunder Zahn erhalten.
Nur die Vorderseite betroffen · Zahnsubstanz weitgehend intakt · Hauptziel Ästhetik (Form, Farbe, Lücke) · Keine große Kaubelastung.
Wurzelbehandelter Zahn (Frakturgefahr) · Starker Substanzverlust · Seitenzahn mit hoher Kaukraft · Implantatversorgung · Bruxismus.
3/4-Veneer oder Overlay — deckt zusätzlich Schneidekante oder Höcker. Kompromiss zwischen Substanzschonung und Stabilität.
Substanzverlust, Pulpanähe, Okklusion, Bruxismus-Zeichen prüfen.
DSD-Mockup visualisiert Veneer- vs. Kronen-Ergebnis.
Schriftlicher HKP mit beiden Optionen. Sie entscheiden.
Bei Unsicherheit: Composite-Mockup als reversible Probe.